Montag
18
Mai
2026
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main, 18.00 – 21.00 Uhr
Existieren oder leben
Neue Entwicklungen zu ME/CFS, Post-Vac und Long Covid
Diskussion
Die Zahl der Menschen, die nach einer Infektion – zum Teil massiv – an chronischer Erschöpfung leiden, ist seit der Covid-19-Pandemie deutlich gestiegen. Viele Betroffene beschreiben ihren Alltag eher als Existieren denn als Leben. Sie und ihre Angehörigen kämpfen oft mit letzter Kraft für eine bessere Versorgung, für mehr Anerkennung und für mehr Investitionen in Forschung und Aufklärung. Das Bundesforschungsministerium hat nun den Zeitraum 2026 bis 2035 zur „nationalen Dekade gegen postinfektiöse Krankheiten“ ausgerufen. Mit einem Budget von 500 Millionen Euro soll die Erforschung der Ursachen intensiviert und die Entwicklung gezielter Therapien vorangetrieben werden. Für uns ein Anlass, erneut einen kritischen Blick auf die derzeitige Situation der Betroffenen sowie die neueren Entwicklungen in Forschung und Politik zu werfen.
 
Die Veranstaltung wird gerahmt von der Ausstellung „Kein Licht am Ende des Tunnels“, die vom 10. Mai bis 5. Juni 2026 im Raum für Veränderung zu sehen ist. Der Ausstellungsraum befindet sich im Erdgeschoss des Akademiegebäudes. Bitte beachten Sie die Informationen zur Barrierefreiheit in der Evangelischen Akademie Frankfurt.
Eintritt frei
Anmeldung erbeten

Referierende:
Dr. Tobias Appel, Assistenzarzt Infektiologie, Universitätsklinikum Frankfurt
Gritt Buggenhagen, Vorsitzende ME-Hilfe
Martin Rücker, freier Investigativjournalist
Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, Stellvertretende Leiterin Institut für Medizinische Immunologie und Leiterin Arbeitsbereich Immundefekte und Postinfektiöse Erkrankungen, Charité – Universitätsmedizin Berlin
 
Moderation:
Kim Diehl
 
Leitung:
Hanna-Lena Neuser, Akademiedirektorin
Evangelische Akademie Frankfurt

Anmeldung

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Veranstaltungsort